Die Grazer Oper

Das Grazer Opernhaus ist ein im neobarocken Stil erbauter Theaterpalast, der schon in der Eingangshalle märchenhafte Musik verspricht, die bezaubern wird. Das Opernhaus befindet sich am Opernring, dem Zentrum der Grazer Innenstadt.

Die Oper wurde 1899 von den Architekten Fellner und Helmer erbaut und zwar als Ranglogentheater und ist das zweitgrößte Haus der Oper nach der Wiener Staatsoper.Der Zuschauerraum umfasst 1.400 Plätze und ist in Barock und Rokoko ausgestattet.Gespielt und mit Musik verkleidet werden hier Ballett, Musical, Operette und das in Tradition und Gegenwart.

Prunk und Stil
Als zeitgemäßes Theater ist die Oper ein prunkvolles Gebäude von Graz, welches abends in gebührendem Licht erstrahlt.Die Treppenhalle, der Blick zur Bühne und der Zuschauerraum – all das ist mit Kronleuchtern ausgekleidet.In den Jahren 1983-85 wurde das Haus renoviert und die Entwicklung der Musikkultur angepasst.

Video Oper Graz

Eingangshalle in der Grazer Oper

Die Grazer Oper verfügt über drei Hautpeingänge und zwei Nebeneingänge, durch die man in die lichtdurchflutete Eingangshalle gelangt. Ein besonderer Hingucker ist natürlich die Kuppel, welche den Eingangsbereich der Oper deckt, die an den Kaiser-Josef-Platz in Graz grenzt.

Tolle Sehenswürdigkeit in Graz

Als Wahrzeichen der Stadt verfügt die Oper natürlich über ausgekleideten, roten Teppich in den Aufgängen zu den Theatern und bietet beste Klangausstattung, so dass selbst noch der Gast in der hintersten Reihe die Klänge so mitbekommt, als ob er ganz vorn in der ersten Reihe einen exclusiven Platz bekommen hätte.

Goldornamente und weißer Marmor verzieren die Treppenhalle und laden die Besucher auf einen gelungenen Abend ein. Zum Ensemble gehören der Chor, die Tanzkompanie, das Orchester, Regie, Statisterie und Sänger. Natürlich auch die Dirigenten und einige weitere wichtige Mitglieder.

Der architektonische Stil der Oper ziert auch Inschriften über der zentralen Eingangshalle am Kaiser-Josef-Platz, die von Richard Wagner und Friedrich Schiller und das damalige zeitgeschichtliche Leben verdeutlichen. Somit die Oper Graz einfach immer wieder eine Entdeckung. Es gibt keine Nachteile zu erwähnen. Jeder Besuch ist ein Erlebnis für sich. Auf Steinsockeln angebrachte Bronzebüsten sind an der Westfassade des Gebäudes zu finden. Hierauf finden sich ebenfalls Inschriften von Beethoven und Wagner.

Das kleine Gespenst und Co
Neben Klavierkonzerten und Orchestern ist auch das Kinder- und Jugendprogramm für die Oper Graz sehr interessant und lädt viele Besucher in einen tollen Abend ein. Zum Beispiel wird hier ab 23.11.12 das Kleine Gespenst nach dem gleichnamigen Buch von Otfried Preußler aufgeführt. Ebenfalls wurde in der prunkvollen Oper das „Phantom der Oper“ gespielt, welches viele begeisterte und in ihren Bann zog.

Bild/Video: Gonzo Renger

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