Übersiedlungen Graz – Tipps zum Umzug

Österreichs Städte und ihr Umland wachsen ständig an. Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt. Hier ist es leichter einen Job zu finden, die Infrastruktur lässt keine Wünsche offen und das kulturelle Angebot ist betörend. Die Bevölkerung ist in den österreichischen Landeshauptstädten zwischen 2003 und 2013 um durchschnittlich 7,4 Prozent gewachsen.

Das stärkste Wachstum ist in Eisenstadt (14,1 Prozent) und in Graz (12,9 Prozent) zu verzeichnen. Immer, wenn eine Übersiedlung nach Graz oder ein Umzug in der Stadt selbst ansteht, müssen viele Dinge beachtet werden, damit ein reibungsloser Ablauf garantiert werden kann.

Was macht Graz so interessant?

Die Grazer Altstadt von oben

Die Grazer Altstadt von oben

Es gibt viele Gründe, warum es so viele Menschen in die steirische Landeshauptstadt zieht. Graz ist nämlich in vielerlei Hinsicht eine besonders attraktive City. Eine Übersiedlung kann sich sowohl in puncto Arbeit als auch in Bezug auf das Studium bezahlt machen.

Graz ist Sitz bedeutender, global wie national agierender Unternehmen und gilt als wichtigster Wirtschaftsstandort der Region sowie Südösterreichs. Etwa 11.000 ansässige Unternehmen machen Graz zum Wirtschaftsmotor der Steiermark. Es gibt zahlreiche junge und innovative Sparten wie Human- und Biotechnologie, Energie- und Umwelttechnik sowie die Kreativwirtschaft, die wesentlich dazu beitragen, dass der Wirtschaftsstandort Graz auch in Zukunft attraktiv bleiben wird. Acht Hochschulen machen Graz zur Bildungshauptstadt, was ebenso zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes beiträgt.

Zudem ist die steirische Landeshauptstadt eine starke Tourismusdestination: Das breite kulturelle Angebot
und die professionelle Vermarktung der Stadt sorgen dafür, dass die Nächtigungszahlen seit einigen Jahren kontinuierlich ansteigen. Die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2003 bietet Kunstinteressierten ein mannigfaltiges Angebot – ob Oper, Schauspielhaus, Kabarett oder Volksmusik.

Übersiedlung in Eigenregie oder mit Profis?

Wenn nun feststeht, dass eine Übersiedlung nach Graz oder ein Umzug innerhalb der Stadt ansteht, muss allerlei bedacht werden. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt die Übersiedlung selbst in die Hand oder man engagiert ein Umzugsunternehmen.

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Übersiedlung in Eigenregie: Diese Variante hat einen entscheidenden Vorteil: Es kann jede Menge Geld eingespart werden. Nachteilhaft ist, dass letztendlich mehr Zeit beansprucht wird und womöglich nicht alles nach Plan verläuft. Dazu kommt, dass meistens ein Umzugswagen organisiert werden muss.

Übersiedlung mit Profis: Wird eine Umzugsfirma eingeschaltet, überlässt man den Umzug mehr oder weniger den Fachleuten. Sie sind in puncto Organisation und Logistik geschult, stellen auch den Umzugswagen und übernehmen die Kraftarbeit, die mit einer Übersiedelung einhergeht. Nachteilhaft ist lediglich, dass dafür Kosten anstehen.

Was bieten Übersiedlungsunternehmen?

Ob privat oder gewerblich – Umzugsunternehmen bringen das Inventar sicher und schnell ans Ziel. Ein Umzugs-Service bietet eine gründliche und rasche Durchführung – alles verläuft nach Plan. Zu den Service-Leistungen von Übersiedlungsfirmen zählen in der Regel folgende:

Internationale und nationale Übersiedlungen bzw. Umzüge

  • Expresszustellungen
  • Overnight-Transporte
  • Kleintransporte
  • Montage und Demontage
  • Entrümpelung
  • Sperrmüllentsorgung
  • Besichtigung und Beratung
  • Verpackungsmaterial.

Es ist zudem möglich alle Güter von dem Fachpersonal sorgfältig verpacken zu lassen, sodass während der gesamten Durchführungsarbeiten auch wirklich keine Schäden entstehen. Je umfangreicher der gewählte Service ist, umso mehr Kosten entstehen natürlich. Eingespart werden kann, indem sowohl das Montieren und Demontieren als auch das Verpacken der Güter selbst vorgenommen wird.

Eine Übersiedelung steht an – wie vorgehen?

Nachdem ein neues Zuhause in Graz gefunden wurde, geht es sozusagen an das Eingemachte. Wer nicht die ganze Übersiedlung einer Umzugsfirma überlässt, muss die Organisation zumindest teilweise selbst in die Hände nehmen. Es wäre ein großer Fehler, alles einfach blindlings in irgendwelchen Kartons zu verstauen.

Dann ist das Chaos beim Auspacken nämlich schon vorprogrammiert. Es gilt vielmehr, mit System vorzugehen. Was kommt in der neuen Wohnung bzw. im neuen Haus wohin? Welche Güter sind zerbrechlich und bedürfen besonderer Aufmerksamkeit? Es ist äußerst wichtig jeden Karton mit Sorgfalt zu beschriften. So steht vor dem Auspacken schon fest, was wo zu finden ist. Zudem sollte vermerkt werden, welcher Karton dann beispielsweise in die neue Küche oder das neue Wohnzimmer getragen werden soll.

Checkliste: 3 Monate vorher

  • Alten Mietvertrag kündigen.
  • Umzugstermin festlegen.
  • Ggf.: Urlaub beantragen.
  • Welche Möbel/Gegenstände kommen mit?
  • Renovierung der alten und neuen Wohnung planen.
  • Umsiedlungsfirmen bzw. private Helfer kontaktieren.
  • Entrümpelung von Keller, Garage und Dachboden sowie Sperrmülltermine checken.
  • Ggf. Mitgliedschaften, Versorger, Telefon, Internet, Kabelanschluss kündigen.
  • Ggf. Wechsel der Krankenkasse.
  • Umzug mit Kindern: neuen Kindergarten bzw., neue Schule auswählen und Anmeldung.

Checkliste: 1 Monat vorher

  • Neue Anschrift mitteilen.
  • Ummeldung bei Vertragspartnern (z. B. Bank, Versicherung).
  • Neue Wohnung: Einrichtungsplan erstellen.
  • Umzug in Eigenregie: Transporter organisieren (Preisvergleich).
  • Türen, Treppenhäuser und Fahrstühle abchecken bzw. ausmessen.

Checkliste: 2 Wochen vorher

  • Gardinen und Teppiche reinigen.
  • Termine mit Handwerkern noch einmal abklären.
  • Heizkostenrechnung abklären.
  • Ggf. Halteverbotszone Umzugswagen einrichten/beantragen (Gemeinde oder Spedition).
  • Termin Wohnungsübergabe abklären.
  • Ggf. Verpackungsmaterial und Transporthilfen organisieren.

Checkliste: 1 Woche vorher

  • Kartons packen.
  • Lebensmittel aufbrauchen.
  • Kühlschrank- bzw. -truhe abtauen.
  • Alles am Umzugstag Notwendige gesondert einpacken (z. B. Erste-Hilfe-Kasten, Babybedarf, Werkzeug).
  • Alte und neue Nachbarn informieren.

Checkliste: 1 Tag davor

  • Letze Dinge einpacken.
  • Pflanzen verpacken.
  • Ggf. Umzugswagen holen.
  • Ggf. erste Möbel im Wagen verstauen.
  • Wertvolle Gegenstände und persönliche Unterlagen immer selbst in das neue Heim bringen.

Checkliste: Umzugstag

  • Alles im Umzugswagen verstauen.
  • Kontrolle: Wurde nichts vergessen?
  • Alte Wohnung reinigen, Schlüsselübergabe.
  • Checkliste: Nach dem Umzug
  • Umzug via Spedition: Eventuelle Schäden melden.
  • Information der Behörden (z. B. Einwohnermeldeamt oder Kfz-Zulassungsstelle.
  • Einweihungsparty!

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